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Hochwasser in Bayern und Norditalien - Dammbruch bei Augsburg

Hochwasser bei Linadau
Hochwasser bei Linadau Copyright euronews screengrab. ZDF via EBU
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Heftige Regenfälle haben in Teilen Deutschlands und Italiens zu schweren Überschwemmungen geführt. In Burgwalden im Landkreis Augsburg brach ein Damm.

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In Teilen Süddeutschlands herrscht Hochwasseralarm. Die höchsten Pegelstände wurden in Westschwaben, dem Oberallgäu und Oberbayern erreicht.

In Augsburg wurde aufgrund der extremen Regenfälle und steigenden Wasserstände Katastrophenalarm ausgelöst.

In Burgwalden brach ein Damm an der Schmutter, auch ein Deich am Anhauser Weiher gab nach.

Auch in den bayerischen Landkreisen Günzburg, Neu-Ulm, Donau-Ries, Pfaffenhofen und Aichach-Friedberg herrscht Katastrophenalarm.

Auch die Bodenseeregion ist von Hochwasseer bedroht. Im baden-württembergischen Meckenbeuren wurden rund 1.300 Menschen zur Evakuierung aufgefordert.

Auch weiter nördlich an der Donau und ihren Nebenflüssen stehen über die Ufer tretende Flüsse unter Beobachtung. Ein derartiges Hochwasser kommt statistisch gesehen nur alle 50 bis 100 Jahre vor.

Auch bei Rhein und Neckar besteht die Gefahr, dass sie über die Ufer treten.

Im Nordosten Italiens werden Medienberichten zufolge seit dem frühen Freitagnachmittag drei junge Menschen aufgrund des Hochwassers des Flusses Natisone vermisst.

Sie waren auf einer kleinen Insel, als plötzlich eine Flutwelle eintraf und die Wassermenge aufgrund heftiger Regenfälle von 15 Kubikmetern pro Sekunde auf fast ein 250 Kubikmeter anstieg.

Die drei Jungendlichen umklammerten sich fest und versuchten, der Gewalt des Wassers zu widerstehen. Als die Retter vor Ort eintrafen, konnten sie sich trotz Wurfseilen nicht festhalten und wurden vom Wasser mitgerissen.

Ein Mobilfunksignal wurde von Feuerwehrdrohnen identifiziert. An der Suche sind über 40 Retter beteiligt.

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