EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Orban kritisiert EU-Top-Jobs und propagiert "Make Europe Great Again"

Emmanuel Macron empfängt Viktor Orban in Paris am 26. Juni 2024
Emmanuel Macron empfängt Viktor Orban in Paris am 26. Juni 2024 Copyright AP/Moscow Region Governor Andrei Vorobyev official telegram channel
Copyright AP/Moscow Region Governor Andrei Vorobyev official telegram channel
Von Euronews mit AP, EBU
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Kurz vor Ungarns EU-Ratspräsidentschaft hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den ungarischen Regierungschef Viktor Orban empfangen.

WERBUNG

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist kurz vor der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft in Paris von Präsident Emmanuel Macron empfangen worden.

Nach dem Treffen betonte Orban, dass Macron das Programm des EU-Vorsitzes Ungarns unterstütze. Diese steht unter dem Motto "Make Europe Great Again".

Und der umstrittene Gast unterstrich, dass Paris und Budapest in Sachen Atomkraft und Verteidigung enger zusammenarbeiten wollten.

Ein wichtiges Thema der Gespräche war die Besetzung der EU-Spitzenposten, die an diesem Donnerstag und Freitag, dem 27. und 28. Juni 2024, beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs auf der Agenda steht.

Orbán als Fürsprecher der Rechtspopulisten in Europa

Viktor Orban kritisiert auf seiner Europatour, dass wichtige politische Parteien nicht in den Top-Jobs vertreten seien - und meint damit, dass keine Führungspositionen mit Rechtspopulisten besetzt werden sollen. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist mit den Verhandlungen über die Top-Jobs nicht einverstanden.

Es ist geplant, dass die christdemokratische EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine zweite Amtszeit bekommt. Neuer EU-Ratspräsident soll der Sozialist Antonio Costa aus Portugal werden, und die liberale estnische Regierungschefin Kaja Kallas ist als EU-Spitzendiplomatin in der Nachfolge von Josep Borrell vorgesehen.

Der ungarische Premier verlangt vor allem von Deutschland, Zuwanderung stärker zu bekämpfen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

EU-Ratsvorsitz: Orbán stellt sein Programm in Rom vor

Orban nennt EVP-Präsident Weber "anti-ungarisch"

Analyse: Warum Orbán, Meloni und Fiala über die EU-Spitzenposten verärgert sind