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Mayas verstehen Weltuntergangs-Hype nicht

Mayas verstehen Weltuntergangs-Hype nicht
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Wem gehört eigentlich der Maya-Kalender? Wer hat die Deutungshoheit über Weltuntergänge, die dort für den heutigen Freitag herausgelesen werden?

Wir, sagen die Maya von heute auf der Yucatán-Halbinsel, in Belize, Guatemala und Honduras. Und, Leute, es mag zwar nach dem 5000 Jahre alten Maya-Kalender eine Welt untergehen. Dafür geht mit dem Abschluss des 13. Zyklus eine neue auf. Und zwar mit dem Sonnenaufgang.

Tausende von Einheimischen und Touristen feiern diesen Zeitenwechsel in Maya-Stätten in Mexiko und Zentralamerika, zum Beispiel in der antiken Maya-Stadt Tikal, heute Guatemala.

“Die Menschen müssen entscheiden, ob sie so weitermachen wollen wie bisher,” sagt ein Maya-Nachfahre mit einem bunten Tuch auf dem Kopf in Guatemala-Stadt. “Um ein ganzer Mensch zu sein, muss man das Land, die Wälder, die Berge, Flüsse und Ozeane respektieren. Die Menschen können ohne diese Elemente nicht überleben.”

All das aus dem Kyoto-Protokoll eben.

Mit Reuters