EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

"Mich kotzt das an" - Deutsche Lokführer streiken

"Mich kotzt das an" - Deutsche Lokführer streiken
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Schwere Zeiten für Bahnfahrer in Deutschland: Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit heute den Personenverkehr der Bahn, am Montag hatte der

WERBUNG

Schwere Zeiten für Bahnfahrer in Deutschland: Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit heute den Personenverkehr der Bahn, am Montag hatte der Ausstand bereits im Güterverkehr begonnen. Zwar sind Ersatzfahrpläne in Kraft, doch die reichen vielen Pendlern nicht aus, nicht wenige sind sauer.

Ein Bahnkunde aus Leipzig: “Mich kotzt das an. Ich habe dadurch eine längere Fahrtzeit, ich brauche eine halbe Stunde bis zum Bahnhof. Normalerweise war ich um 5:30 Uhr auf der Arbeit, jetzt bin ich erst um kurz vor 6 dort.”

Ein anderer Leipziger: “Wir wollten mit der Bahn fahren, aber das geht nun leider nicht durch den Streik. Zwei Stunden sind wir jetzt unterwegs, um nach Leipzig zu kommen, wir sind stinksauer und haben kein Verständnis für den Streik.

Einige der Streikenden können sich durchaus auch in die Lage der verärgerten Fahrgäste hineinversetzen.

Eine Lokführerin sagte: “Ich profitiere ausnahmsweise mal vom Streik der Bahn. Aber ich war auch schon in der anderen Position, wo ich dann am Bahnhof stand und nicht weiterkam.”

Besonders betroffen sind laut der Bahn die ostdeutschen Bundesländer, aber auch Städte wie Frankfurt am Main oder Mannheim. Der sechstägige Streik ist der längste in der Geschichte des 1994 gegründeten Unternehmens Deutsche Bahn. Die Lokführergewerkschaft will unter anderem mehr Gehalt und bessere Arbeitszeiten durchsetzen.

So verlangt die Gewerkschaft fünf Prozent mehr Geld, die Arbeitszeit soll um zwei Stunden auf 37 Stunden pro Woche gesenkt werden. Außerdem sollen künftig höchstens fünf Arbeitsschichten in fünf Tagen statt wie bisher sieben Schichten innerhalb von sechs Tagen möglich sein.

Ein Lokführer bei der Deutschen Bahn verdient derzeit je nach Qualifikation und Erfahrung rund 36.000 bis 46.000 Euro im Jahr – einschließlich aller Zulagen. Auf einen Monat umgerechnet kommt ein Lokführer also durchschnittlich auf 3000 bis 3800 Euro. Ohne Zulagen beträgt das Monatstabellenentgelt eines Streckenlokführers 2488 bis 3010 Euro.

GDL-Chef Claus Weselsky hatte am Montagabend erneut die von der Bahn vorgeschlagene Schlichtung abgelehnt. Es gehe um grundgesetzlich geschützte Rechte der GDL-Mitglieder, sagte er. “Wir lassen nicht über Grundrechte schlichten.”

Der Streik der Lokführer kostet die Bahn eigenen Angaben zufolge täglich zehn Millionen Euro.

Informationen der GDL zu ihren Forderungen

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)0; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = “//connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.3”; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));> Der Tarifstreit bei der Bahn ist für Außenstehende kaum noch nachzuvollziehen. Der angekündigte Streik wird Pendler und…

Posted by Sigmar Gabriel on Sonntag, 3. Mai 2015

6 Tage #Bahnstreik. So lange hält sich nicht einmal die Biographie von Gottschalk in der Spiegel Bestseller-Liste.

— Harald Schmidt (@BonitoTV) 3. Mai 2015

Dank der Hartnäckigkeit solcher Querulanten wie Herrn #Weselsky haben wir übrigens auch die 5-Tage-Woche und bezahlten Urlaub. #GDL

— StephanEwald (@StephanEwald) 3. Mai 2015

Wenn man das zum #Bahnstreik alles so liest, man könnte meinen, dass N24 in 70 Jahren rund um die Uhr Weselsky-Dokus bringen wird.

— Heinrich IX ヘンリー九世 (@drhuch) 5. Mai 2015

so wie ich das sehe, wird es Zeit, dass Jürgen Todenhöfer sich für den sternde</a> mit Claus <a href="https://twitter.com/hashtag/Weselsky?src=hash">#Weselsky</a> trifft. &quot; <a href="https://twitter.com/hashtag/GDL?src=hash">#GDL</a> - im Herzen des Bösen&quot;</p>&mdash; Micky Beisenherz (MickyBeisenherz) 4. Mai 2015

der siebte in 10 Monaten. Da können wir nicht anders: #Weselsky#Bahnstreik#GDLpic.twitter.com/fjCFrh2BvJ

— Sixt Deutschland (@SixtDE) 22. April 2015

Auf vielfachen Wunsch von Anwohnern in Nähe der Bahntrassen haben wir die Aktion "Leise Gleise" auf 6 Tage ausgedehnt. #bahnstreik /kc

— GdL Bundesweit (@GdL_bundesweit) 3. Mai 2015

Es hat was leicht Surreales, im (pünktlichen) ICE zu sitzen und in der SZ</a> zu lesen, dass die <a href="https://twitter.com/hashtag/GDL?src=hash">#GDL</a> das ganze Land lahmlegt.</p>&mdash; Markus Barth (tweetbarth) 5. Mai 2015

#GDL-Streik könnte Innovationsprogramm für führerloses Zugfahren sein, vermutet petertauber</a></p>&mdash; CDU Deutschlands (CDU) 4. Mai 2015

Als #GDL Mitglied kann man vor #SPD Politikern nur auf den Boden spucken. — Ich bin höflich.

— Burkhard Lensing (@BurkhartLensing) 5. März 2015

Hat eigentlich mal jemand geprüft, ob der #Weselsky nicht heimlich auf der Gehaltsliste von #MeinFernbus steht? so als Guerilla Lobbyist!

— Martin Rosenstock (@Werdermaddin) 4. Mai 2015

wenns im #flixbus oder am Bahnsteig mal wieder länger dauert…. #GDL#gdlstreik#Weselskypic.twitter.com/2Pi5X4Q7ln

— Micky Beisenherz (@MickyBeisenherz) 3. Mai 2015

Lieber Herr #Weselsky, Wir Pflegekräfte benötigen dringend eine eigene Gewerkschaft. Da könnten Sie sich SO RICHTIG AUSTOBEN! Geht da was?

— LAD_in_GAZ (@emergencymum) 3. Mai 2015

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Scholz geht mit neuer Härte gegen irreguläre Migration vor - mit Absichtserklärungen

Die Fußball-EM wird die deutsche Wirtschaft nicht aus der Stagnation holen

Deutschland legt Traumstart in die Fußball-EM 2024 hin