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Unabhängigkeitstag in Zeiten des Kampfes um Marawi

Unabhängigkeitstag in Zeiten des Kampfes um Marawi
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Die Philippinen begehen ihren Unabhängigkeitstag in Zeiten islamistischer Bedrohung. Neben den Feierlichkeiten in der Hauptstadt Manila versammelten sich auch in Marawi demonstrativ Soldaten zum Fahnenappell. In der Stadt auf der Insel Mindanao liefert sich die Armee seit Ende Mai Gefechte mit Aufständischen, die der Miliz Islamischer Staat nahestehen.

Staatspräsident Rodrigo Duterte wohnte erst kürzlich einer Zeremonie für Soldaten bei, die bei den Kämpfen ums Leben gekommen sind. Mittlerweile gibt es 58 Tote seitens der Armee und 191 bei den Rebellen zu verzeichnen.

Die US-Botschaft in Manila teilte mit, die Vereinigten Staaten leisteten den philippinischen Truppen inzwischen technische Unterstützung im Kampf gegen die Extremisten. Duterte betonte allerdings, er habe die Amerikaner nicht um Hilfe gebeten. Kurz nach dem Einrücken der Islamisten in Marawi weilte der Präsident zu einem Staatsbesuch in Russland, wo Duterte seinen Amtskollegen Wladimir Putin um militärische Unterstützung bat.