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Google bekämpft Moskitoplage mit GMO-Mücken

Google bekämpft Moskitoplage mit GMO-Mücken
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Mit der massiven Aussetzung genetisch veränderter Mücken versucht Google die Moskitoplage in Kalifornien einzudämmen. 20 Millionen GMO-Mücken sollen in den kommenden Wochen freigelassen werden.

Die vom einem Tochterunternehmen entwickelte Brutmaschine produziert nur männliche, mit einem Bakterium (“Wolbachia pipientis”) infizierte Mücken vom Typ “Aedes aegypti”. Wenn sich diese mit weiblichen Mücken paaren, sind die Eier danach unbefruchtet. Dadurch soll die Moskitopopulation dramatisch reduziert und der Übertragung gefährlicher Tropenkrankheiten wie Zika oder Dengue Einhalt geboten werden. Nur weibliche Tiere übertragen den Krankheitserreger.

Den Sommer über sollen zwanzig Wochen lang jede einzelne Woche eine Million dieser “Aedes aegypti”-Moskitos in einem rund 1,2 Quadratkilometer großen Gebiet freigelassen. Ein Trost für den Menschen: Männliche Mücken stechen nicht.


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