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Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Zentralgriechenland

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Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Zentralgriechenland

Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Zentralgriechenland
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Ein Erdbeben der Stärke 5 hat am Freitagmorgen um 10:12 Uhr Ortszeit Zentralgriechenland erschüttert. Zunächst lagen keine Berichte über Verletze oder größere Schäden vor, jedoch löste das Beben offenbar einen kleinen Erdrutsch aus. Etwa eine Stunde später gab es ein schwächeres Nachbeben.

Das Epizentrum des des Bebens lag in der Nähe des Plastiras-Sees, westlich der Stadt Karditsa. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam lag der Herd relativ oberflächennah in einer Tiefe von 16 Kilometern.

Epizentrum des Bebens, Zentralgriechenland

Das Beben war besonders in den Städten Karditsa, Trikala und Larissa zu spüren. Darüberhinaus war die Erschütterung noch bis in den Kosovo merkbar.

Was ist aus der Richterskala geworden?

Die "nach oben offene Richterskala" sagt vielen noch etwas aus dem Radio. Bei Erdbebenmeldungen war sie früher allgegenwärtig. Heute liest man nur noch manchmal davon, und oft ist das eine journalistische Nachlässigkeit. Die Richterskala wird im Allgemeinen nicht mehr verwendet, sie ist der sogenannten Momenten-Magnituden-Skala gewichen. Wenn wir also heute einen Wert von 6,5 lesen, handelt es sich im Normalfall um einen Wert, der in der Einheit Mw angegeben ist.

pha mit GFZ/FR