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Mehr Mayo, weniger Bewegung

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Mehr Mayo, weniger Bewegung

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Vor allem Frauen und ältere Menschen bewegen sich nicht genug. Das sagte Dr. Fiona Bull gegenüber Euronews. Die Zahl der Menschen in den reicheren Ländern, die im Vergleich zu dem, was sie zu sich nehmen, nicht aktiv genug sind, steigt immer weiter, zuletzt um 15 Prozent laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation, an dem Bull mitgearbeitet hat und der im Fachmagazin "The Lancet Global Health" veröffentlicht wurde.

Bull erklärte: "Die Umgebung muss die Möglichkeit zur Bewegung geben, also zum Beispiele Parks, Spielplätze, Gehwege. Da müssen Städte und Kommunen ansetzen. Außerdem müssen mehr Programme her, um die, die weniger aktiv sind, besonders Frauen und ältere Erwachsene, anzuregen, wieder etwas zu finden, das ihnen mit Familie und Freunden Spaß macht."

Der Trend geht also hin zu mehr Mayo und weniger Bewegung.

Die WHO hat sich zum Ziel gesetzt, die körperliche Aktivität der Menschen bis 2030 deutlich zu steigern.

Nach Ansicht der WHO ist körperlich ausreichend aktiv, wer sich in der Woche 150 Minuten bewegt oder 75 Minuten Sport treibt.

Um durch Sport oder Bewegung die Gesundheit zu verbessern, sollten sich Erwachsene laut WHO allerdings doppelt so viel bewegen.

Die wenigsten Probleme mit körperlich inaktiven Menschen gibt es in Uganda (5,5 Prozent), Mosambik, Lesotho und Tansania, die größten in Kuwait (67 Prozent), Amerikanisch-Samoa, Saudi-Arabien und Irak. In den letztgenannten vier Ländern waren auch die Unterschiede zwischen Männern und Frauen auffällig groß, Frauen bewegten sich dort deutlich weniger. Die größten Unterschiede gab es diesbezüglich in Bangladesch (16 zu 40 Prozent), Eritrea (14 zu 31 Prozent) und Indien (25 zu 44 Prozent).

Nötig: 150 Minuten Sport pro Woche

Trend: Mehr Mayo, weniger Bewegung