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3 Monate alte Tochter von Jacinda Ardern entzückt bei UN-Generalversammlung

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3 Monate alte Tochter von Jacinda Ardern entzückt bei UN-Generalversammlung

Ardern mit ihrer Tochter Neves bei der UN-Generalversammlung
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Reuters
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Mit drei Monaten hat Neve, die Tochter von Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern, schon geschafft wovon viele träumen: Einmal an einer UN-Generalversammlung teilnehmen.

Ardern ist damit die erste Mutter, die von ihrem Kind begleitet bei der Konferenz in New York anwesend ist. Bevor sie am Montagabend auf dem Friedensgipfel von Nelson Mandela eine Rede hielt, wurde Ardern beim Spielen mit ihrem 3 Monate alten Baby Neve fotografiert.

Ihr Partner, Clarke Gayford, ein ehemaliger Fernsehmoderator, kümmert sich in Vollzeit um Neve und hielt sie während der Rede ihrer Mama auf seinem Schoß.

Reuters
Ardern, Gayford und Neve bei der UNReuters

Ardern ist Neuseelands 40. Premierminister und die dritte Frau, die das Amt innehat. Während ihrer Schwangerschaft stellten Kritiker in Frage, dass Ardern sowohl Mutter als auch Regierungschefin sein kann. Ein neuseeländischer Moderator fragte, ob eine Premierministerin angesichts der Bedeutung der politischen Rolle überhaupt Anspruch auf Mutterschaftsurlaub haben sollte.

Während eines Gesprächs mit NBC Today sprach Ardern darüber, wie sie die beiden Rollen unter einen Hut bringt.

Auf die Frage, ob es schwieriger sei, ein Land zu führen oder ein 3-Monatiges auf einem 17-stündigen Flug mitzunehmen, antwortete Ardern: "Es fühlte sich fast gleich an.... aber mit Clarke zusammen haben wir es geschafft", sagte sie.

Die panischen Blicke der Passagiere beim Einsteigen in den Flieger mit dem Säugling seien ihr aber nicht entgangen, so Ardern.

Im weiteren Verlauf des Interviews sagte Ardern, Mutter zu sein, habe ihre "Erwartungen übertroffen" und ihr eine größere Wertschätzung für Eltern, insbesondere für alleinerziehende Elternteile gegeben.

"Ich hatte diese Anerkennung bereits, aber jetzt ist es ein anderes Niveau", sagte sie und fügte hinzu, ihre Regierung wolle sich auf familienfreundliche Politiken konzentrieren, sowie den Mutterschaftsurlaub von 22 Wochen auf 26 Wochen bis 2020 erhöhen.