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Trump: Kriminelle in Migrantenkarawane

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Trump: Kriminelle in Migrantenkarawane

Trump behauptet, Kriminelle seien unter den Menschen in der Karawane
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Reuters
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Die Migrantenkarawane in Lateinamerika zieht in Mexiko weiter Richtung US-Genze - darunter auch Kriminelle und Menschen aus dem Nahen Osten? So jedenfalls behauptet es Präsident Donald Trump. Beweise dafür, lieferte er nicht. Zuvor hatte er angekündigt, die Hilfszahlungen in Höhe von 10 Millionen Dollar für drei Länder Lateinamerikas zu kürzen.

"Wir haben so lange so viel Geld an viele verschiedene Länder gezahlt. Und es ist nicht fair und nicht gut - denn wenn wir sie bitten, ihr Volk in ihrem Land zu halten, dann sind sie dazu nicht in der Lage", so Donald Trump vor Journalisten. "Nimm deine Kamera, geh da rein und suche. Du wirst Bandenmitglieder (MS-13, Mara Salvatrucha-Banden mittelamerikanischer Herkunft) finden, du wirst Leute aus dem Nahen Osten finden, du wirst alles finden. Und weißt du was? Wir dulden sie nicht in unserem Land."

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto warnte die Menschen im Konvoi, sich an die Gesetze zu halten: "Durch die Aufrechterhaltung dieser Position wird es für die Migranten sehr schwer werden, ihr Ziel zu erreichen, sei es die Einreise in die USA oder der Aufenthalt in Mexiko."

Mexiko hofft, den Konvoi lange vor der US-Grenze mit bürokratischen Mitteln stoppen zu können. Die Migranten sollen sich registrieren und dort bleiben wo sie sind, sonst drohe ihnen die Abschiebung.

Rund 7500 Menschen haben sich dem Marsch bereits angeschlossen.