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Gedenken an den 1. Weltkrieg: Macrons Aufruf zum Frieden

Gedenken an den 1. Weltkrieg: Macrons Aufruf zum Frieden
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Francois Mori/Pool via REUTERS
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Die politische Weltelite hat im Schatten des Triumphbogens in Paris des Endes des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Mehr als 60 Staatsoberhäupter und Regierungschefs nahmen an der Veranstaltung teil, darunter auch US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin. Während die meisten Staatsgäste die letzten rund 100 Meter zum Triumphbogen gemeinsam per Fuß zurücklegten, kamen Trump und Putin einzeln.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte in seiner Rede: „Die alten Dämonen tauchen wieder auf, sie sind bereit, ihr Werk aus Chaos und Tod zu vollenden. Neue Ideologien manipulieren Religionen und verkünden einen ansteckenden Obskurantismus. Manchmal droht die Geschichte, ihren tragischen Kurs wieder aufzunehmen und unser Erbe des Friedens zu gefährden, das wir glaubten, mit Hilfe unserer Vorfahren endgültig besiegelt zu haben. Es lebe der Frieden zwischen den Völkern und zwischen den Staaten. Lang leben die freien Nationen der Welt. Es lebe die Freundschaft zwischen den Völkern. Lang lebe Frankreich!“, so Macron

Macron entzündete symbolisch die ewige Flamme neu, die am Grabmal des unbekannten Soldaten in Gedenken an die Gefallenen des I. Weltkrieges brennt. Für die Veranstaltung anlässlich des 100. Jahrestages der Unterzeichnung des Waffenstillstandes am 11. November 1918 waren in Paris erhebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Rund 10.000 Soldaten, Polizisten und weitere Sicherheitskräfte waren in der französischen Hauptstadt im Einsatz.