EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Was wird aus Merz? Kramp-Karrenbauer dämpft Hoffnungen

Was wird aus Merz? Kramp-Karrenbauer dämpft Hoffnungen
Copyright REUTERS/Kai Pfaffenbach
Copyright REUTERS/Kai Pfaffenbach
Von Carolin Kuter
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In Deutschland hat die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Hoffnungen der Merz-Unterstützer eine Absage erteilt.

WERBUNG

Was wird aus Friedrich Merz? Minister wohl nicht. In Deutschland hat die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Hoffnungen der Unterstützer ihres ehemaligen Konkurrenten eine Absage erteilt. Sie habe beim letzten Kabinettsfrühstück durchgezählt, so AKK im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Das Kabinett sei vollständig gewesen. Es gebe also für die Kanzlerin kein Handlungsbedarf.

EU-Kommissar Günther Oettinger hingegen brachte Merz sogar als Kanzlerkandidaten ins Gespräch. Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten hätte gewollt, dass der ehemalige Fraktionsvorsitzende CDU-Chef wird, so Oettinger gegenüber der Funke-Mediengruppe. Und ein Parteichef sei immer auch ein Kanzlerkandidat. Aber die Entscheidung liege natürlich bei Kramp-Karrenbauer.

Der alte Merkel-Rivale Merz unterlag Anfang Dezember knapp gegen Kramp-Karrenbauer im Rennen um den Parteivorsitz. Er schloss danach ein Parteiamt aus, zeigte sich aber offen für einen Ministerposten. CDU-Politiker wie der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet oder Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatten sich für eine Einbindung Merz' ausgesprochen, um dem konservativen und wirtschaftsliberalen Flügel der Partei ein prominentes Gesicht zu geben.

Ob es dazu kommt, bleibt offen. Eine erste Präsidiumssitzung unter Leitung der neuen Parteichefin in der vergangenen Woche sowie ein Treffen unter vier Augen zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz brachte keine Entscheidung. Beide wollen im Januar weitere Gespräche führen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

AfD wehrt sich gegen Putin-Propaganda-Vorwürfe

Robert Habeck: "Wir müssen pragmatischer sein und weniger bürokratisch"

Scholz' Zurückhaltung ist für die Ukraine zu einem großen Problem geworden