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"Sea Watch 3": Streit um Schicksal der Geflüchteten

"Sea Watch 3": Streit um Schicksal der Geflüchteten
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REUTERS/Guglielmo Mangiapane
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Schon seit fast einer Woche wartet die Sea Watch 3 mit 47 Migranten an Bord vor der Küste Siziliens - in Italien gehen die Meinungen auseinander. Doch die Niederlande wollen keine der Geflüchteten aufnehmen - und die italienischen Behörden verwehren dem Rettungsschiff weiterhin das Einlaufen in den Hafen von Syrakus (Siracusa).

Dabei sind auch 13 Minderjährige an Bord des Schiffes - acht von ihnen ohne erwachsene Begleitung. Inzwischen wird überprüft, ob sich medizinische Notfälle auf dem Schiff befinden.

Die Helfer der Sea Watch 3 hatten die Migranten vor der libyschen Küste von einem Schlauchbot gerettet.

Auf Sizilien, aber auch in Genua und Rom gibt es Demonstrationen für die Aufnahme der Geflüchteten, die auf dem Rettungsschiff ausharren müssen. Innenminister Matteo Salvini hatte aber der Rettungscrew gedroht, sie wegen Beihilfe zu illegaler Einwanderung anzuklagen.

Die Sea Watch 3 ist zur Zeit das einzige Rettungschiff einer Nichtregierungsorganisation im Mittelmeer.