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SuperBore? 6. Superbowl-Sieg der New England Patriots

SuperBore?  6. Superbowl-Sieg der New England Patriots
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REUTERS/Kevin Lamarque
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Schnell nach dem Spiel ist das Finale der NFL in Atlanta, der sogenannte Superbowl, in "SuperBore" ("Super-Langeweile") umgetauft worden. Noch nie zuvor hatte es bei einem Finale so wenige Punkte gegeben. Zur Halbzeitpause stand es 3 : 0 für die New England Patriots, die vor allem dank ihrer Defensive den Sieg davontrugen.

Die New England Patriots aus Boston mit ihrem Star Tom Brady haben die Trophäe zum 6. Mal gewonnen. Diesmal 13 : 3 gegen die Los Angeles Rams. Der Quarterback Brady war bei allen sechs Siegen dabei - zum ersten Mal vor 17 Jahren.

Zum besten Spieler des Matches wurde aber Julian Edelman von den New England Patriots gewählt.

Vor den New England Patriots - die ihr drittes Finale in Folge bestritten - hatte nur Pittsburgh den Superbowl sechs Mal gewonnen.

Während der Halbzeit-Pause erregte Adam Levine Aufsehen. Der Frontmann der Gruppe Maroon 5 ist einer derer, die bereit waren, in Atlanta aufzutreten. Viele andere Stars, die die "Knee-Down"-Kampagne unterstützt hatten, um gegen rassistische Polizeigewalt in den USA zu protestieren, hatten es abgelehnt, beim Superbowl aufzutreten. Die Organisatoren der NFL hatten das Niederknien der Spieler während der Nationahymne verboten.

Levine zeigte sich dann mit nacktem Oberkörper- während die Rapper von Boi, die mit ihm auftraten teils Pelzmäntel anhatten.

Doch einige erinnerten an Janet Jackson, die beim Superbowl 2004 eine ihrer Brüste gezeigt hatte, und dafür in die Kritik geraten war. Diesmal hielt sich die Kritik an Adam Levine in Grenzen.