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Österreich ermittelt zu Christchurch-Attentäter und Identitärer Bewegung

Österreich ermittelt zu Christchurch-Attentäter und Identitärer Bewegung
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In Österreich laufen die Ermittlungen zu den möglichen Verbindungen des mutmaßlichen Christchurch-Attentäters in die rechte Szene Österreichs.

Innenminister Herbert Kickl versprach vor dem Parlament lückenlose Aufklärung.

Die Behörden ermitteln, weil der mutmaßlich Attentäter der rechten Identitären Bewegung 1500 Euro gespendet hat.

Ende vergangenen Jahres hatte er sich auf einer Reise durch verschiedene europäische Länder eine Woche in Österreich aufgehalten.

Kickl sagte: "Die Behörden ermitteln derzeit, ob es in Österreich Kontakte zu extremistischen Personen, Gruppierungen und Netzwerken gegeben hat. Derzeit besteht lediglich der Nachweis einer Spendenaktivität an die Identitäre Bewegung, beziehungsweise an ihren Sprecher. Persönliche Kontakte zu extremistischen Personen oder Organisationen sind nicht bekannt.

Die SPÖ warf Kickl vor, wegen der Kontakte seiner Partei, der FPÖ, zu den Identitären sei er nicht glaubwürdig.

Die österreichische Regierung hatte am Mittwoch angekündigt, sie prüfe eine Auflösung der Identitären Bewegung.

Kanzler Sebastian Kurz sagte, Extremismus dürfe keinen Platz in Österreich haben, er forderte, die Hintergründe aufzuklären.