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Wikileaks-Gründer Assange droht Ausweisung

Wikileaks-Gründer Assange droht Ausweisung
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An Julian Assange scheiden sich die Geister. Seine Anhänger feiern ihn wie einen Helden. Für sie ist der Australier ein unerschrockener, charismatischer Kämpfer für die Gerechtigkeit und ein brillanter Enthüllungsaktivist.

Doch es gibt auch Weggefährten, die ein anderes Bild von dem 47-Jährigen zeichnen. Für sie ist er ein Egomane mit Zügen des Wahnsinns und herrschsüchtig. Für die USA ist er ein Staatsfeind.

Dazu der britische Außenminister Jeremy Hunt:

"Julian Assange ist kein Held. Er hat sich jahrelang vor der Wahrheit versteckt und seine Zukunft wird nun vom britischen Justizsystem entschieden. Was heute passiert ist, ist das Ergebnis jahrelanger Diplomatie des Auswärtigen Amtes. Es ist nicht so, dass Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft als Geisel gehalten wurde. Es ist so, dass Julian Assange die ecuadorianische Botschaft in einer für sie absolut unerträglichen Situation als Geisel gehalten hat".

Edward Snowden, der im russischen Exil lebt, spricht von einem dunklen Moment für die Pressefreiheit. Das russische Außenministerium kritisierte die Festnahme. Kreml-Sprecher Dimitry Peskov teilte mit, er hoffe, dass die Rechte Assanges respektiert würden.

Die US-Justiz wirft Assange Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor. Assange wird beschuldigt, Manning dabei geholfen zu haben, ein Passwort eines Computernetzwerks der Regierung zu knacken.