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Lego in der Londoner Tate Modern

Lego in der Londoner Tate Modern
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Reuters / HENRY NICHOLLS
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Eine Tonne Legosteine, unendliche Möglichkeiten. Die Londoner Tate Modern will, dass wir mit ihnen spielen. Kinder und Erwachsene ebenso.

Der "weiße Stoff" ist auf Tischen in der Turbinenhalle ausgelegt und lädt den Architekten, der in jedem von uns schlummert ein zur freien Improvisation. Die Stadt der Zukunft soll entstehen.

Das Besondere an dieser interaktiven Installation, schwärmt die Kunstkritikerin Estelle Lovatt: Sie zeigt, dass man nicht zur Kunstschule gegangen sein muss, um Künstler zu werden. "Ich sage immer, wer Staub wischen kann, kann malen. Es geht darum eine Spur zu hinterlassen. Und wenn man hier Legosteine zusammenfügt, erschafft man etwas Dreidimensionales. Es kann ein Gebäude sein, eine Skulptur, was immer man will."

Der große Lego-Park ist Teil der aktuellen Retrospektive des dänisch-isländischen Künstlers Ólafur Eliasson in der Tate Modern. Bis zum 18. August steht er den Besuchern zur freien Verfügung. Die Ólafur-Eliasson-Schau geht bis zum 5. Januar.