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Hongkong vor dem Generalstreik

Hongkong vor dem Generalstreik
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REUTERS/Tyrone Siu
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Trotz deutlicher Warnungen Pekings verliert die Protestbewegung in Hongkong nicht an Schwung. Am Montag wollen Tausende Hongkonger in einem Generalstreik ihre Arbeit niederlegen.

Während der Demonstrationen gegen die pro-chinesische Regierung am Samstag wurden mehr als 20 Menschen wegen unrechtmäßiger Versammlung und Körperverletzung festgenommen, wie die Behörden in Hongkong am Sonntag mitteilten.

Für Sonntag waren Proteste in den Stadteilen Central und Tseung Kwan O geplant.

Protestlerin und Studentin Jess Tang: "Ich denke, Tsueng Kwan O ist ein Ort, an dem viele Hongkonger leben, Menschen, die nicht aggressiv in ihrer Meinungsäußerung vorgehen. Es kann also von Vorteil sein, den Protest hier durchzuführen und den Leuten die Möglichkeit zu geben, sich uns anzuschließen."

Der 73-jährige Rentner Fok Chi Miang zur Motivation, an den Protesten teilzunehmen: "Es geht um unsere Freiheit, nicht nur um das Auslieferungsgesetz. Jeder sollte in Freiheit leben können, deshalb müssen wir uns den Protesten anschließen. Sobald das Auslieferungsgesetz verabschiedet ist, werden die Menschen in Hongkong ihre letzten verbleibenden Freiheiten verlieren."

Zwei Monate nach Beginn der Proteste soll der geplante Generalstreik die "starke Unzufriedenheit der Hongkonger Bürger mit der politischen Ungerechtigkeit auszudrücken", heißt es in der Mitteilung eines Aktivisten-Bündnisses.