Litauen rüstet zum Kampf gegen Zecken

Eine Zecke
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In Litauen steigt die Zahl von durch Zecken ausgelösten FSME-Fällen. Nun sollen Zeckenfallen aufgestellt werden. Außerdem überlegt die Regierung, die Kosten für FSME-Impfungen zu übernehmen.

Mehr FSME-Fälle in Litauen

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Die litauische Hauptstadt Vilnius rüstet zum Kampf gegen Zecken. Diese verstecken sich unter anderem in den vielen Parks und Grünflächen der Stadt. Und da will die Stadtverwaltung nun Zeckenfallen aufstellen.

Der Grund: In dem baltischen Land ist die Zahl der durch Zecken ausgelösten Gehirnentzündungen, kurz: FSME, in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Ob die Fallen allerdings wirklich helfen, ist unklar, manche Experten hegen Zweifel. Weniger Zweifel hingegen herrschen zur Wirksamkeit von FSME-Impfungen.

Impfungen könnten erstattet werden

Die sind allerdings recht teuer, weshalb die Regierung in Litauen nun überlegt, die Kosten dafür zu erstatten.

In Litauen sind seit Jahresbeginn rund 200 Menschen an durch Zecken verursachter Enzephalitis erkrankt, die in schweren Fällen tödlich verlaufen kann.

Daneben übertragen die Tiere zuweilen auch die Krankheit Borreliose.

Impfungen auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfohlen

In Deutschland gilt vor allem die Südhälfte als Risikogebiet, in der Schweiz hingegen das gesamte Land bis auf die Kantone Genf und Tessin.

In Deutschland, der Schweiz und Österreich werden FSME-Impfungen empfohlen, sowohl für Kinder als auch Erwachsene.

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