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Erdgasfernleitung durchs Mittelmeer: 3+1-Länder wollen handeln

Erdgasfernleitung durchs Mittelmeer: 3+1-Länder wollen handeln
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Griechenland, Israel und Zypern sind fest entschlossen: Sie wollen ihre Erdgaspläne umsetzen und eine Fernleitung von Israel nach Europa bauen. Das bekräftigten die Energieminister der drei Länder auf einem 3+1-Treffen in Athen, an dem auch ein Vertreter der Vereinigten Staaten teilnahm.

„Das 3+1-Treffen ist kein Treffen gegen ein Land, sondern ein Treffen gemäß internationalen Rechts und internationaler Verträge“, sagte Kostis Hatzidakis, Umwelt- und Energieminister Griechenlands.

Seine Amtskollege aus Zypern, Yiorgos Lakkotrypis, betonte: „Die Ostmittelmeerleitung ist ein Vorhaben gemeinsamer Interessen, das von der Europäischen Union unterstützt wird - nicht nur moralisch, sondern finanziell. Die Unternehmen kümmern sich gerade um Vorarbeiten und führen Entwurfsstudien durch. Diese werden entscheiden, wie wettbewerbsfähig das Projekt ist.“

„Wir konzentrieren uns hier auf das Thema Energie im östlichen Mittelmeerraum. Energie kann als Brücke zu größerer Stabilität und wirtschaftlichem Fortschritt dienen. Sie besitzt positive Kraft“, erläuterte Francis Fannon, stellvertretender US-Staatssekretär für Energiefragen.

Der Brennstoff soll vom Gasfeld vor der israelischen Stadt Haifa per Fernleitung nach Europa strömen. Damit treten die drei Länder in Konkurrenz zur Türkei.

euronews-Reporterin Nikoletta Kritikou kommentiert: „Die Minister beschreiben EastMed als eine aussagekräftige diplomatische Botschaft der energiepolitischen Zusammenarbeit der Länder in der Region. Und sie sprachen von einem neuen Weg der Energieversorgung mit Unterstützung der Vereinigten Staaten. Diese haben eine technische Arbeitsgruppe aufgestellt, um die Zusammenarbeit zu verstärken.“