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Israelisch-libanesische Grenze: Es herrscht wieder Ruhe

Israelisch-libanesische Grenze: Es herrscht wieder Ruhe
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Nach der Eskalation an der israelisch-libanesischen Grenzen am Sonntag blieb es zu Wochenbeginn ruhig. Das meldet die Beobachtungsmission der Vereinten Nationen im Libanon, die an der Grenze patroulliert.

Die Hisbollah-Miliz hatte eigenen Angaben nach ein Fahrzeug sowie einen Stützpunkt der israelischen Streitkräfte beschossen, um sich für den Tod zweier ihrer Kämpfer zu rächen, die in Syrien bei einem israelischen Angriff ums Leben gekommen seien. Die israelische Armee wiederum antwortete mit Artilleriefeuer.

Ein Bewohner der in Grenznähe gelegenen israelischen Ortschaft Avivim versichert: „Wir haben schon alles gesehen. Jetzt, da wir erwachsen sind und Kinder haben, machen wir uns ein bisschen mehr Sorgen um die als um uns selbst. Doch nichts wird uns erschüttern, weder Nasrallah noch Khameinei noch sonst wer. Wir sind und bleiben stark.“

Der Befehlshaber der UNO-Truppen im Grenzgebiet sagte, bei den Vorfällen handele es sich um einen Verstroß gegen die Resolution 1701. Die Bewohnerin eines libanesischen Dorfes berichtet, an der Grenze gebe es immer noch Beschuss, „doch unser Besitz und unsere Olivenbäume sind unbeschädigt“, sagt die Frau.

Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, zeigte sich tief besorgt, er rief Israel und die Hisbollah auf, ein Höchstmaß an Zurückhaltung zu üben.