Ausschreitungen in Hongkong

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Von Renate Birk mit dpa
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Demonstranten zertrümmern Überwachungskameras.

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In Hongkong ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Zehntausende gingen gegen die Regierung und den Einfluss Pekings auf die Straße. Einige Demonstranten setzten Mülleimer in Brand und zerschlugen Scheiben und Überwachungskameras. Es ist das 15. Wochenende in Folge, dass die Menschen in Hongkong gegen die Regierung protestieren.

Vor dem Regierungssitz spritzte ein Wasserwerfer blaues Wasser auf die Demonstranten - vermutlich um sie zu markieren.

Einsatzkräfte rückten auf der Straße vor und vertrieben mit ihrem Vormarsch die Demonstranten.

An diesem Wochenende wurde in ganz China traditionsgemäß das Mondfest gefeiert. In der Sonderverwaltungszone Hongkong waren Demonstrationen und Versammlungen eigentlich an diesem Wochenende untersagt.

Viele der Teilnehmer trugen die Flagge Großbritanniens. Sie forderten die ehemalige Kolonialmacht auf, nicht zuzulassen, dass Peking die Hongkong zugesicherten Freiheiten immer weiter unterdrücke.

Hongkong war bis zum Jahr 1997 eine britische Kronkolonie gewesen.

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