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Trotz Präsidenten-Initiative: Neue Unruhen in chilenischen Städten

Trotz Präsidenten-Initiative: Neue Unruhen in chilenischen Städten
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Chile kommt nicht zur Ruhe. Auch nach der Ankündigung von Präsident Sebastián Piñera, sein Kabinett austauschen zu wollen, gab es in mehreren Städten Demonstrationen und an Piñera gerichtete Rücktrittsforderungen.

In den Städten Concepcion und Punta Arenas setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen Randalierer ein. Örtlich soll es zu Plünderungen gekommen sein. Die Demonstranten fordern grundlegende soziale Reformen und ein Ende der Korruption im Land.

Piñera hielt am Samstag eine Rede vor dem Präsidentenpalast in der Hauptstadt Santiago. Er sagte, seine Regierung habe dem Parlament eine umfassende sozialpolitische Agenda vorgelegt. Und: "Ich habe alle meine Minister gebeten, ihren Rücktritt einzureichen, um das Kabinett umzustrukturieren, damit wir auf die neuen Herausforderungen reagieren und uns der neuen Zeiten annehmen können".

Am Freitag protestierten in Santiago mehr als eine Million Menschen überwiegend friedlich gegen Piñeras Amtsführung und soziale Missstände. Santiagos Bürgermeisterin Karla Rubilar sprach vom größten Marsch in der Geschichte des Landes. Die Proteste begannnen vor gut einer Woche aus Wut über Fahrpreiserhöhungen für die U-Bahn.

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