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Trotz Blutvergießen: Irakische Demonstranten geben nicht auf

Trotz Blutvergießen: Irakische Demonstranten geben nicht auf
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Von Andrea Büring
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Vor dem erneuten Angriff auf Demonstranten im Irak hatten die USA Sanktionen gegen eine "vom Iran gelenkte Miliz" verhängt. Ihr wird vorgeworfen, hinter dem Blutvergießen zu stehen.

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Nach dem Angriff auf Regierungsgegner in der irakischen Haupstadt Bagdad haben Sicherheitsbehörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Demnach erschossen unbekannte Schützen am Freitag mindestens fünfzehn Demonstranten.

Stunden vor der Attacke hatte Washington Sanktionen gegen drei Mitglieder der vom Iran unterstützten Miliz Asaib al-Haq verhängt.

Die Menschen im Irak haben genug von der stagnierenden Wirtschaft, von Korruption und Missmanagement. Sie verlangen von ihrer Regierung Rechenschaft. Die Menschen im Irak wollen ihr Land zurück. Die drei Milizführer wurden vom iranischen Regime gelenkt und verübten schwere Menschenrechtsverletzungen.
David Schenker
US-Beauftragter für Nahost

Die Miliz wird beschuldigt, die monatelangen Demonstrationen im Land gewaltsam zu unterdrücken. Bisher wurden bei den Protesten laut irakischer Menschenrechtskommission 460 Menschen getötet. Mehr als 20 000 Menschen seien verletzt worden. Doch die Demonstranten lassen nicht locker.

Wir wollen gleiche Rechte. Wir verlangen die Auflösung des Parlaments, die Bildung einer neuen Regierung, vorgezogene Neuwahlen. Doch man hält uns hin und hofft, dass wir Demonstranten irgendwann aufgeben. Aber je mehr Zeit vergeht, desto stärker wird die Bewegung.
Sabah
Demonstrant

Anfang Oktober begannen die Proteste. Auch der Rücktritt des Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi konnte die Stimmung nicht bessern.

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