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Erschwerter Kampf gegen Buschbrände: Neusüdwales vor neuer Hitzewelle mit 45°C

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Erschwerter Kampf gegen Buschbrände: Neusüdwales vor neuer Hitzewelle mit 45°C
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In Australien droht eine neue Hitzewelle die Ausweitung der großflächigen Buschbrände zu begünstigen.

Allein im Bundesstaat Neusüdwales wüten weiterhin rund 70 Feuer, die sich örtlich zu größeren Bränden zu vereinigen drohen. Bislang ist eine Fläche von der Größe der Schweiz vernichtet worden. Neun Menschen kamen ums Leben. Insgesamt 950 Gebäude brannten nieder, 850 von ihnen allein Neusüdwales.

Shane Fitzsimmons von der Feuerwehr Neusüdwales sagte zu den Wetterbedingungen: "Wir sehen, dass die Temperaturen in den kommenden Tagen zu steigen beginnen, und diese Hitzewelle wird wieder über Neusüdwales hinwegziehen. Das wird nicht nur die Hitze aus dem Zentrum Australiens herausbefördern, sondern die Temperaturen werden in vielen Gegenden auf mindestens 40 bis 45 Grad Celsius steigen. Die Hitzewelle sorgt für sehr trockene Luft, was wiederum die Brandgefahr erhöht. Und wir wissen, dass die Winde anfangen werden, sich nach Westen und Nordwesten zu drehen, weshalb in der vergangenen Woche so viel Arbeit geleistet wurde, während die Wetterbedingungen milder waren".

Außergewöhnlicher Armee-Einsatz

Zur Unterstützung der rund 2000 Feuerwehrleute in Neusüdwales stellt die Armee jetzt Personal ab, obwohl die Streitkräfte üblicherweise nicht im Inland eingesetzt werden.

In einem ersten Schritt unterstützen Verbindungsoffiziere die 14 regionalen Feuerwehrzentralen in Neusüdwales bei Koordinierungsarbeiten.

Zuvor half bereits die Luftwaffe bei der Betankung von Löschflugzeugen und dem Transport von Einsatzkräften.

Regierungschef Scott Morrison erwägt auch die Entsendung von Soldaten und militärischem Gerät, um die Brandbekämpfung am Boden zu unterstützen: "Wir werden weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass unsere Feuerwehrleute alle benötigten Ressourcen und Unterstützung erhalten."

Der Höhepunkt der neuen Hitzewelle in Neusüdwales erwarten Meteorologen zum Jahreswechsel.

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