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Prozess der Rentner beginnt in Athen

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Der Prozess der Rentner hat begonnen: 6000 Klagen, davon viele Sammelklagen, sollen verhandelt werden.

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Vor dem Obersten Gericht in Athen hat der Prozess der Rentner begonnen. Sie klagen, um das Geld zurückzubekommen, das ihnen durch die Rentenkürzungen bei den Sparmaßnahmen der Regierung verloren ging.

Dem Gericht liegen 6000 Klagen vor, davon viele Sammelklagen. Diese würden es ermöglichen, dass 2,5 Millionen betroffene Rentner ihr Geld zurückkriegen müssten, das sie durch die Rentenkürzungen der vergangenen Jahre nicht bekommen hatten.

Rentner Vassilis Adramidis sagt: "Es ist ein Drama. Unser Leben ist ein Drama. Wir können uns nämlich keinen Job mehr suchen. Uns stellt keiner ein. Ich habe Kinder und Enkel, die auch kein Geld verdienen, und die ich noch unterstützen muss."

Wenn die Klage Erfolg hat, würde das den griechischen Staat an die 26 Milliarden kosten, eine Summe, die Athen sich nicht leisten kann.

In der Vergangenheit sind die Rentner zu Tausenden auf die Straße gegangen. Viele müssen mit wenigen Hundert Euro im Monat auskommen.

Dimitris Adreadakis, Chef der Rentnergewerkschaft, meint: "Wir Rentner, wir haben es dem Land ermöglicht, aus der Krise raus zu kommen. Was wir wollen, ist nur rechtens. Wir wollen nur das zurück, was uns genommen wurde. Wir sind bereit, uns mit der Regierung an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln."

Im Moment wird ein Urteilsspruch im Sommer erwartet. Der Prozess kann sich aber auch noch länger hinziehen.

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