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US-Vorwahl: Demokraten rüsten sich zum Auftakt in Iowa

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US-Vorwahl: Demokraten rüsten sich zum Auftakt in Iowa
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Eigentlich ist in Iowa nicht viel los, doch alle vier Jahre macht der ländlich geprägte Bundesstaat im Mittleren Westen der USA national und international Schlagzeilen. Traditionell beginnen hier die Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl. Wer dabei nicht gut abschneidet, gilt als aussichtlos, wer gewinnt, erhält Auftrieb durch Aufmerksamkeit und Spenden.

Spannend ist in diesem Jahr nur das Rennen um die demokratische Nominierung. Als Favoriten gelten Ex-Vizepräsident Joe Biden, 77, für den es bereits die dritte Bewerbung ist und der linke Senator Bernie Sanders, 78, der zum zweiten Mal antritt. Sanders ist vor allem bei jungen Wählern beliebt.

Ihnen folgen in den Umfragen die Senatorin Elizabeth Warren, einzig aussichtsreiche Frau im Rennen, und Pete Buttigeig, ehemaliger Bürgermeister aus Indiana und mit 38 Jahren der jüngste Bewerber.

Die Unterstützung von WählerInnen vor Ort und der Tür-zu-Tür-Wahlkampf ist beim sogenannten Caucus besonders wichtig, der nach einem speziellen System funktioniert, wie Dave Peterson von der Iowa State University erklärt: "Es ist keine richtige Wahl, wo Leute einfach einen Stimmzettel ausfüllen und dann wieder gehen. Stattdessen müssen alle um sieben Uhr abends in einem Raum versammelt sein und sich in UnterstützerInnengruppen für die verschiedenen KandidatInnen organisieren."

Während das demokratische BewerberInnenfeld in mehreren Debatten in den vergangenen Monaten ausgedünnt wurde, gilt Amtsinhaber Donald Trump bei den Republikanern als Präsidentschaftskandidat gesetzt. Offiziell gekürt werden die KandidatInnen im Sommer. Die Wahl ist am 3. November.

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