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"Größtes Opfer": UEFA verschiebt EM auf 2021

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"Größtes Opfer": UEFA verschiebt EM auf 2021
Copyright  Dmitri Lovetsky/AP
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Jetzt ist es offiziell: Die UEFA verschiebt die EM um ein Jahr - auf Sommer 2021. Dann sollte eigentlich die Europameisterschaft der Frauen stattfinden. Auch diese muss nun verlegt werden, der neue Termin steht noch nicht fest.

Teure Entscheidung

Der Schritt sei für den Verband das "größte Opfer" und mit enormen Kosten verbunden, hieß es vonseiten der UEFA. Doch die Gesundheit aller Beteiligten sei oberste Priorität.

"Wir müssen jetzt an das Wohlbefinden der Fans und der Spieler denken", so UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. "Und wir müssen an den Fußball als Ganzes denken, an das gesamte Ökosystem Fußball. Alle 55 nationalen Mitgliedsverbände, alle europäischen Ligen, die europäische Klubvereinigung und die internationale Spielergewerkschaft stehen zu 100 Prozent hinter unserer Entscheidung."

IOC beharrt auf Olympia

Die Corona-Krise hat inzwischen den Spielbetrieb in fast allen europäischen Fußball-Ligen lahmgelegt. Immer mehr Sportevents werden vertagt - jetzt auch die French Open und die Frühjahrsklassiker im Radsport.

Ob im Juli das Olympische Feuer in Tokio leuchten wird, ist noch unklar. Das IOC hält an der Austragung fest, doch wie sich die Athletinnen und Athleten unter den Umständen qualifizieren können, ist derzeit völlig offen.

Inzwischen wurde bekannt, dass der Vizepräsident des Olympischen Komitees von Japan und Präsident des Japanischen Fußballverbandes, Kozo Tashima, positiv auf das Coronavirus getestet wurde.