Karfreitag mit menschenleeren Kirchen und Autogottesdienst

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Der Papst feierte im Petersdom eine (fast) einsame Messe, in Düsseldorf gab es zumindest ein bisschen Nähe.

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Nicht ganz allein, aber dennoch in einem fast leeren Petersdom hat Papst Franziskus die Karfreitagsmesse gefeiert. Seit dem 10. März ist das Gotteshaus wegen des Coronavirus geschlossen, im Heiligen Stuhl hat es bisher acht Ansteckungsfälle gegeben.

Auch in der nach wie vor vom Dachbrand gezeichneten Kathedrale Notre-Dame in Paris wohnten dem Gottesdienst nur einige Kirchenmänner bei. "Das Leben ist immer noch da", sagte der Pariser Erzbischof Michel Aupetit fast ein Jahr nach dem Feuer und inmitten der Coronavirus-Pandemie.

Auf den Segen folgte das Hupkonzert

In Calanda in der spanischen Region Aragón schalten die traditionellen Trommelschläge diesmal von Balkonen herunter. Der Straßenumzug fiel dem Coronavirus zum Opfer.

Auf dem Düsseldorfer Messegelände wurde ein ökumenischer Autogottesdienst gefeiert - für die Gläubigen eine willkommene Abwechslung zu den Video-Andachten.

"Ich versuche nach einigen Tagen, dessen das wir relativ kontaktlos mit vielen Leuten waren, auch in unserer Gemeinde insbesondere, dass wir jetzt mal wieder ein bisschen Gemeinschaft erleben können, wenn auch unter total veränderten Bedingungen gegenüber sonst natürlich", so Derick Hermsen, Teilnehmer des Autogottesdienstes.

Nämlich getrennt durch die Karossen, um den Sicherheitsabstand zu wahren. Nach dem Segen gab's ein Hupkonzert.

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