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Zwischen steigenden Opferzahlen und allmählichen Lockerungen

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Zwischen steigenden Opferzahlen und allmählichen Lockerungen
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Frankreich hat mit zuletzt 1438 Covid-19-Toten einen erheblichen Anstieg der Opferzahl verzeichnet. Es seien die Todesfälle des Osterwochenendes eingerechnet worden, erklärte Frankreichs Generaldirektor für Gesundheit, Jérôme Salomon. Für einen Hoffnungsschimmer sorgt hingegen, dass die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten um 513 zurückgegangen ist.

Die Regierung hat finanziell hilfebedürftigen Haushalten zusätzliche Unterstützung zugesagt. Diese soll Mitte Mai an die betreffenden Menschen ausgezahlt werden.

In Großbritannien nähert sich die Zahl der Ansteckungsfälle der 100 000er-Marke. Fast 13 000 Todesopfer hat es in dem Land bisher gegeben. Der Gesundheitsberater der britischen Regierung Chris Whitty sagte:

"Ich halte es für sehr wichtig, dass wir nicht an den Punkt gelangen, an dem wir sagen: 'Schauen Sie sich die Zahl der Todesopfer an, das heißt, wir haben den Höhepunkt überschritten'. Aber wir denken alle, dass die Kurve inzwischen abgeflacht ist. Leider sind wir der Meinung, dass die hohe Zahl der Todesopfer noch eine kurze Zeit anhalten wird, jedenfalls für eine kurze Zeit, ausgehend vom jetzigen Standpunkt."

Noch in dieser Woche wird eine Entscheidung der britischen Regierung über eine mögliche Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen erwartet.

Deutschland: Geschäfte öffnen

In Italien macht sich die Bevölkerung Hoffnung auf eine allmähliche Lockerung der strengen Maßnahmen. Die Lombardei als die am stärksten betroffene Region hat bei der Regierung für den 4. Mai die Aufhebung einer Reihe von Einschränkungen beantragt, um ähnlich wie in Österreich erste Schritte in Richtung Alltag zu unternehmen.

Einen vergleichbaren Weg geht Deutschland. So sollen kommende Woche Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern unter Auflagen wieder öffnen können. Schulen bleiben geschlossen.

Großveranstaltungen, etwa im Sport, sind in Deutschland weiterhin untersagt, und zwar vorerst bis zum 31. August. Derartige Menschenansammlungen spielten bei der Verbreitung des Coronavirus eine große Rolle, begründete die Regierung.