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"Die Erfolge sind eindeutig": Bayern hebt Ausgangsbeschränkung auf

Bayern öffnet ab morgen seine Spielplätze.
Bayern öffnet ab morgen seine Spielplätze. Copyright Martin Meissner/AP
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Von Euronews
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Die bisherige Ausgangsbeschränkung wird in eine "Kontaktbeschränkung" umgewandelt. Auch Hotels und Restaurants sollen in Bayern bald wieder öffnen.

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Die bisherige Ausgangsbeschränkung in Bayern wird in eine "Kontaktbeschränkung" umgewandelt. Schon ab diesem Mittwoch ist es erlaubt, eine Person außerhalb des eigenen Hausstands oder Verwandte zu treffen. Die Abstandsregeln gelten aber weiter.

Das beschloss das Kabinett am Dienstag in München, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Anschluss mitteilte. In Seniorenheimen sollen schon zum Wochenende wieder Besuche von einer festen Kontaktperson möglich sein - unter strikten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Bayern öffnet Spielplätze und Restaurants

Söder rät zu Treffen im Freien, es gilt eine Maskenpflicht. Ab morgen dürfen Spielplätze wieder genutzt werden. Kommenden Montag folgen dann Zoos, botanische Gärten, Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten.

Zudem dürfen ab nächster Woche Geschäfte wieder aufmachen, auch alle größeren. Die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern entfällt.

Für Gaststätten und Hotels endet der Lockdown schrittweise: für Außenbereiche am 18. Mai, für Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai und für Hotels am 30. Mai.

Söder: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt"

Zuvor hatten andere deutsche Bundesländer ihre Corona-Auflagen gelockert: So hatte Sachsen-Anhalt seine Kontaktbeschränkungen gelockert, auch Niedersachsen war vorgeprescht, Mecklenburg-Vorpommern - Urlaubsland wie Bayern - hatte ebenfalls die Öffnung seiner Hotels für Ende Mai angekündigt.

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein vorsichtiges Öffnen. Die Erfolge sind eindeutig", sagte Ministerpräsident Markus Söder in München. In Bayern sind laut Söder aktuell nur noch rund 6400 Menschen am Coronavirus erkrankt.

Das bayerische Konzept sei mit Kanzlerin Angela Merkel und dem Ministerpräsidenten des benachbarten Bundeslands Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, abgestimmt.

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