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Großbritannien: 14 Tage Quarantäne-Pflicht für Einreisende gilt ab heute

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Großbritannien: 14 Tage Quarantäne-Pflicht für Einreisende gilt ab heute
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In Großbritannien gilt seit heute eine Quarantäne-Pflicht für fast alle Einreisenden. Wer per Flugzeug, Bahn oder Fähre ins Land kommt, muss sich eine zweiwöchige Isolation begeben und seine Adresse bei den Behörden angeben. Verstöße können in England bis zu 1000 Pfund kosten. Die Regierung will so eine zweite Infektionswelle in der Corona-Pandemie vermeiden.

Fluggesellschaften gehen auf die Barrikaden und fordern die Rücknahme der Maßnahme. Sie sei ineffektiv, so zum Beispiel Ryanair, werde verheerende Auswirkungen auf die britische Tourismus-Industrie haben und Tausende Arbeitsplätze kosten.

Spanien will EU-einheitliche Hygieneregeln

Auf dem europäischen Festland geht der Trend Richtung Öffnung. So in Spanien, das auf EU-einheitliche Hygieneregeln drängt. Ministerpräsident Pedro Sanchez: "Am 1. Juli läuft der ausländische Tourismus wieder an. Im Transport müssen unbedingt Sicherheitsregeln gelten, die von allen Mitgliedsstaaten bestätigt wurden."

Auch in Italien wird gelockert. In Rom können Gläubige das sonntägliche Angelusgebet wieder vom Petersplatz aus verfolgen. Der Papst warnte jedoch: "Eure geringe Anwesenheit auf dem Platz ist ein Zeichend dafür, dass die akute Phase der Epidemie in Italien vorbei ist, aber Vorsicht ist weiter geboten. Feiert den Sieg nicht zu früh."

Brasilien: Gesundheitsministerium veröffentlicht nicht mehr alle Zahlen

Im arabischen Raum ist besonders Saudi-Arabien von der Corona-Pandemie betroffen. Hier gibt es mittlerweile über 100.000 Fälle und über 700 Tote. Mit 36 neuen Todesfällen war der tägliche Anstieg am Sonntag so hoch wie noch nie zuvor.

In Brasilien wird für und gegen Präsident Jair Bolsonaro und dessen Corona-Politik demonstriert. In dem Land sind laut Johns Hopkins Universität fast 700.000 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr Betroffene gibt es nur in den USA. Die Zahl der Toten steigt rasant, derzeit sind es über 36.000 Menschen starben demnach in Brasilien an Covid-19, mehr Tote gab es nur in Großbritannien und den USA. Das Gesundheitsministerium gibt mittlerweile nur noch die täglich neuen Todes- und Infektionszahlen an, die Gesamtzahlen nicht mehr.