Seenotrettung im Mittelmeer läuft wieder an

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In Italien sind erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Schiffe mit im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen angekommen.

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In Italien sind erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Schiffe mit im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen angekommen. Am Samstag brachte das Schiff Mare Ionio der Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans 67 Menschen in den Hafen von Pozzallo in Sizilien. 

Ebenfalls in Sizilien erreichte am Sonntag ein Schiff der deutschen Sea Watch mit 211 Migranten an Bord den Hafen von Porto Empedocle. Sie wurden laut Organisation unter Quarantäne gestellt. Ein Migrant sei positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Ocean Viking: Erster Einsatz seit Monaten

Am Montag lief zudem die Ocean Viking von Marseille aus zu einem Einsatz aus. Das Schiff war wegen der Corona-Krise mehrere Monate nicht auf See. Das Team war 14 Tage lang in Quarantäne und hat weitere Maßnahmen ergriffen. So wurde das Schiff in verschiedene Zonen eingeteilt, damit das Virus nicht an Bord kommt, so ein Besatzungsmitglied.

Italien und Malta hatten sich in der Corona-Krise zu nicht sicheren Häfen erklärt. Trotz der Pandemie brechen Menschen von Libyen aus übers Mittelmeer nach Europa auf. Der Organisation Ärzte ohne Grenzen zufolge waren es in den vergangenen Tagen rund 800, die meisten von ihnen seien abgefangen und zurückgebracht worden.

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