Eilmeldung
This content is not available in your region

FBI soll's richten: US-Behörde kündigt Ermittlungen in Beirut an

euronews_icons_loading
Zerstörung im Hafen von Beirut (15. August 2020)
Zerstörung im Hafen von Beirut (15. August 2020)   -   Copyright  Bilal Hussein/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Schriftgrösse Aa Aa

Französische Truppen sind in Beirut angekommen, um zu helfen, mit Material und Lebensmitteln - und um herauszufinden, was zur der massiven Explosion im Hafen von Beirut geführt hat. Diese hatte fast 180 Menschen das Leben gekostet.

Frankreich und USA helfen

Auch ein Team des FBI, der föderalen US-Ermittlungsbehörde, soll bald im Libanon eintreffen. Das hat ein Regierungsmitarbeiter aus Washington am Samstag in Beirut angekündigt. Unterstaatssekretär David Hale stellte die entscheidenden Fragen:

"Was genau ist passiert? Was genaut hat zu der Explosion geführt? Wir müssen sichergehen, dass es eine transparente, glaubwürdige Untersuchung gibt. Das ist es, was alle wollen."

Behörden baten FBI um Hilfe

Hale gab an, das FBI komme auf Bitten der libanesischen Behörden ins Land.

Am 4. August waren im Hafen von Beirut 2700 Ammoniumnitrat in die Luftgegangen. Neben den Toten wurden Tausende Menschen verletzt. Die Bevölkerung hat die Regierung verantwortlich gemacht. Anhaltende Proteste führten letztlich zum Rückzug des Kabinetts.

Auch das Rote Kreuz in Deutschland ruft per Twitter weiter zu Spenden für die Bevölkerung in Beirut auf: