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Wegen Regierungsbeschluss: Hochschule in Budapest besetzt

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Die Studierenden beklagen den indirekten Einfluss der ungarischen Regierung. Eine Stiftung hat nun das Sagen, die Unabhängigkeit der Bildungseinrichtung sei dahin.

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In der ungarischen Hauptstadt Budapest haben Studierende die Theater- und Filmhochschule besetzt. Sie verleihen damit ihrem Ärger über eine neue Regelung Ausdruck. Diese trat mit dem 1. September in Kraft und beschneidet nach Ansicht der Protestierenden die Unabhängigkeit der Hochschule. Die Bildungseinrichtung wird künftig von einer Stiftung verwaltet, der die Studierenden vorwerfen, regierungsnah zu sein.

„Wir finden das unhaltbar“

Der Student Mihaly Csernai sagt: „Für uns ist der Senat der wichtigste Beschützer der Unabhängigkeit der Universität. Dem Senat wurden seine Mittel und seine Macht genommen. Dieser neue Abschnitt beginnt heute. Wir finden das unhaltbar.“

Regierung will Hochschule modernisieren

Eine Filmregisseurin, die an der Hochschule als Dozentin tätig war, hat gekündigt, zwei weitere Kollegen folgten ihr und reichten ihren Rücktritt ein. Am Montag hatte sich bereits die Hochschulleitung geschlossen zurückgezogen. Die Regierung begründet die Neuregelung damit, die Einrichtung modernisieren und weiterentwickeln zu wollen. Der Vorsitzende der Stiftung, die nun mit der Leitung der Hochschule betraut ist, hat angekündigt, zügig eine neue Führungsriege aufzustellen.

Euronews-Reporter Daniel Bozsik berichtet: „Die Studierenden, die diese Besetzung auf die Beine gestellt haben, sind entschlossen. Sie wollen weitermachen, bis die Unabhängigkeit der Hochschule wiederhergestellt ist."

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