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Mehr als 300.000 deutsche SchülerInnen in Quarantäne

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Pendler in Frankfurt
Pendler in Frankfurt   -   Copyright  Michael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Am Mittwochmorgen verzeichnet das Robert Koch-Institut 18.487 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Diese Zahl liegt über den Werten der vergangenen Tage - aber deutlich unter dem Höchstwert von mehr als 23.000 am vergangenen Samstag.

Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten, die in den vergangenen 24 Stunden verstorben sind, gibt das RKI mit 261 an. Seit April hat es nicht so viele Todesfälle gegeben.

Viele Schülerinnen und Schüler in Quarantäne

300.000 Schülerinnen und Schüler und bis zu 30 000 Lehrkräfte sind derzeit in Deutschland in Quarantäne. Das berichtet die Deutsche Lehrergewerkschaft in der BILD-Zeitung. Im größten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wird die Zahl der Quarantäne-Fälle auf rund 50.000 geschätzt - soviele wie noch Ende September in ganz Deutschland.

Impfstoff muss bei -70 Grad gelagert werden

Die Hoffnung der vergangenen Tage liegt im Impfstoff, den die Mainzer Firma BioNTech zusammen mit dem US-Pharmariesen Pfizer bereits herstellt. Wann genau die ersten Menschen in Impfzentren das Vakzin gespritzt bekommen können, steht noch nicht fest.

Der Impfstoff muss bei - 70 Grad Celsius aufbewahrt und transportiert werden. Kühlschränke mit so niedrigen Temperaturen gibt es weder in normalen Apotheken noch bei Hausärzten. Deshalb wird jetzt deutschlandweit ein Netz mit Impfzentren aufgebaut.