25 Jahre Dayton-Friedensvertrag - und nun?

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Wenn in Bosnien-Herzegowina aus ehemaligen Feinden Aktivisten im Auftrag der Aussöhnung werden...

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In Bosnien-Herzegowina wächst die Sorge vor einem neuen Konflikt, während nationalistische politische Führer ethnische Spannungen schüren. Vor 25 Jahren beendete das von den USA vermittelte Friedensabkommen den Krieg zwischen Bosnien, Herzegowina, Serbien und Kroatien.

Für Verständigung und Aussöhnung

Frühere Feinde bemühen sich in Schulen und Stadthallen um Aussöhnung und Völkerverständigung. Die frühere Soldatin der bosnischen Regierung Edisa Sehic kritisiert:

Die Zukunft liegt in der Hand der jungen Menschen. Doch warum sind diese rückwärtsgewandt? Wenn ich etwas Schlimmes durchgemacht habe, warum sollte ich wollen, dass mein Kind das Gleiche erlebt?

Der bosnische Serbe Janko Samukovic - ebenfalls früherer Soldat - setzt sich für eine stärkere Zusammenarbeit ein.

Menschen sollten zusammenrücken. Ich glaube nicht, dass sie ein Problem damit hätten, zusammenzuleben und -zuarbeiten, Zeit miteinander zu verbringen und dadurch Vertrauen aufzubauen. Das würde den Wandel bringen - den Wandel für alle Menschen in diesem Land.

Hoffnungen an die Zukunft

Vor einem Vierteljahrhundert endete der tödliche Konflikt mit dem Friedensabkommen von Dayton in Ohio. Vorausgegangen waren vier Jahre Blutvergießen in Bosnien-Herzegowina. Einge hoffen, dass der neu gewählte Präsident die angeschlagene Verfassung in Bosnien reformieren wird.

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