Tschechische Republik verbietet Coffee-to-go

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Von Euronews mit dpa
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In vielen osteuropäischen Ländern wie Polen, Ungarn und Rumämien ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiterhin sehr hoch.

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In mehreren osteuropäischen Ländern sind die Corona-Maßnahmen verschärft worden. So ist in der tschechischen Republik nun sogar der Kaffee zum Mitnehmen untersagt worden, was in den sozialen Medien für Ärger sorgte. Gesundheitsminister Jan Blatny stellte klar, man wolle mit diesem Verbot verhindern, dass die Menschen mit Bechern in der Hand auf der Straße herumliefen und die Maske dann zum Trinken abnähmen. Man könne allerdings den Kaffee kaufen, dann mit zu sich nach Hause tragen und dort dann - kalt - trinken.

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen in der tschechischen Republik war im vergangenen Monat rückläufig, stieg aber in dieser Woche wieder an.

In der Slowakei sind die Terrassen von Restaurants und Cafés seit Freitag geschlossen. Lebensmittel und Getränke können auch hier nur zum Mitnehmen gekauft werden. Die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen, steigt.

In Rumänien wurden Ausgangssperre und Versammlungsbeschränkungen um 30 Tage verlängert. Auch an Silvester besteht zwischen 23 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangssperre. Laut der europäischen Behörde ECDC liegt die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 442.5.

Auch in Ungarn wird es wohl nichts aus der Silversterparty. Hier tritt für den Silvesterabend eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Die 14-Tage-Inzidenz wird mit 704.7 angeben.

Fast 900 Patienten sind momentan mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus, 645 an Beatmungsgeräten. Gut 45.000 Menschen befinden sich wegen einer Covid-Erkrankung in häuslicher Quarantäne.

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