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6-Jähriger im "Super-Mario"-Schlafanzug ausgebüxt

Von Euronews
Polizei während Lockdown in Oberhausen (Symbolbild)
Polizei während Lockdown in Oberhausen (Symbolbild)   -   Copyright  Fabian Strauch/(c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Diese Geschichte werden alle Betroffenen, aber auch viele Leserinnen und Leser so schnell nicht vergessen. Bekannt gemacht hat sie die Polizei Celle in einer Pressemitteilung.

In der Stadt war ein kleiner Junge am Donnerstag um 19.30 Uhr in Socken und im "Super-Mario"-Schlafanzug alleine unterwegs. Das fiel einer Frau auf, die das Kind aufhielt und die Polizei alarmierte.

Die Eltern des Jungen hatten zwar nicht bemerkt, dass er aus dem Fenster geklettert war, aber sein Verschwinden war ihnen rasch aufgefallen - und sie hatten sich schon auf die Suche gemacht.

Kompliziert wurde es offenbar, als der Kleine beim Eintreffen der Polizisten erst mal wegrannte. Vielleicht war dem Sechsjährigen zu diesem Zeitpunkt schon bewusst, dass die Idee, sich am Abend mit einem Freund im Kindergarten zu treffen, kein guter Plan war. Denn er rannte vor der Polizei weg.

Die Beamten konnten das Kind aber schnell schnappen. Laut Polizeibericht hat der Ausreißer versprochen, in Zukunft nicht mehr vor den Polizisten zu flüchten und nicht mehr von zu Hause auszubüxen.

Es ist nicht bekannt, ob der Junge im "Super-Mario"-Schlafanzug darunter leidet, dass er wegen des Lockdown seine SpielkameradInnen nicht treffen kann.