Regierung gesucht: Fünf-Sterne-Bewegung und Lega stehen bereit

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Die Spitzen beider Parteien tauschten sich mit Mario Draghi aus und erklärten sich bereit, Verantwortung übernehmen zu wollen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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Zum Abschluss seiner Gespräche zwecks Bildung einer neuen italienischen Regierung hat sich Mario Draghi mit Vertretern der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega ausgetauscht. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

Die Fünf-Sterne-Bewegung war an der bisherigen Regierung unter der Führung des parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte beteiligt.

„Wir haben bekräftigt, dass, wenn und falls eine Regierung gebildet wird, wir immer da sein werden. Und zwar mit Loyalität. Das macht unsere politische Tätigkeit aus", so Vito Crimi von der Fünf-Sterne-Bewegung.

Salvini: „Stimmen in vielen Dingen überein“

Matteo Salvini von der Rechtspartei Lega betonte, es gehe nicht um Interessen von Parteien oder Personen, sondern um das Wohl Italiens. „Wir haben nicht und werden nicht über Kabinettsposten sprechen. Diese Dinge überlassen wir anderen. Wir werden Draghi nächste Woche wiedersehen, aber wir können schon jetzt sagen, dass wir in vielen Dingen übereinstimmen“, sagte Salvini.

Mario Draghi äußerte sich nicht zum Stand der Dinge. Die bisherige Regierung war zerbrochen, als sich die Partei Italia Viva aus der Mitte-Links-Koalition verabschiedete. Daraufhin reichte Giuseppe Conte seinen Rücktritt ein. Möglich ist weiterhin eine Expertenregierung. Eine solche gab es bereits zwischen 2011 und 2013.

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