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Baschajew bricht japanische Dominanz am dritten Tag von Antalya

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Von Luis Nicolas Jachmann
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Baschajew bricht japanische Dominanz am dritten Tag von Antalya
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Der Tag der Schwergewichtler von Antalya wurde von Japanerinnen und Japanern dominiert - wenngleich nicht immer mit dem besseren Ende für sie.

Shori Hamada, Weltmeisterin von 2018 schaffte es in die letzte Runde im Halbschwergewicht. Und dort erreichte sie ihre Saisonbestleistung: nach einem zweiten Platz in Doha im Januar holte Hamada nun die Goldmedaille. Die 30-jährige kommt pünktlich vor Tokio in Top-Form. Im Finale von Antalya besiegte sie Beata Pacut aus Polen.

Baschajew glänzt im Schwergewicht

Im Schwergewicht demonstrierte der amtierende Europameister Tamerlan Baschajew, warum er in Tokio zum ganz engen Favoritenkreis gehört. In Antalya zeigte er sich in ansprechender Frühform. Im Finale besiegte der Russe den Olympiazweiten Hisayoshi Harasawa mit einem unglaublichen Ippon. In Tel Aviv und in Doha hatte Baschajew gegenüber der starken Konkurrenz noch das Nachsehen.

Diese Männer waren ganz oben auf dem Siegertreppchen

Zwei Überraschungen und ein Favoritensieg

Eine kleine Überraschung gab es im Halbschwergewicht der Männer. Nach Top-Leistungen über den ganzen Tag hinweg holte sich Zelim Kotsoiev den Sieg gegen den Japaner Aaron Wolf. Für den 22-jährigen Mann aus Aserbaidschan das erste Grand-Slam-Gold überhaupt.

Im Mittelgewicht ging die Erfolgsserie von Marcus Nyman weiter. Mit einer Serie von gelungenen Newazas erreichte der Schwede das Finale. Und traf dort auf Ungarns Krisztian Toth. Nyman setzte sich durch - und holte eine Woche nach seinem Grand-Slam-Sieg von Georgien erneut die Goldmedaille.

Im Schwergewicht machte Raz Hershko mit Xu Shiyan kurzen Prozess. Die Judoka aus Israel sicherte sich ihr erstes Grand Slam Gold der Karriere - und das gegen die Siegerin der Vorwoche. Ein Wazari ebnete ihr den Platz ganz oben auf das Siegertreppchen.

Nach Antalya ist vor Kasan

Auf der World Tour geht es in knapp einem Monat weiter mit dem Grand Slam im russischen Kasan.