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Jom Haschoa in Israel: Gedenken an die Opfer des Holocausts

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Reuven Rivlin legt einen Kranz nieder
Reuven Rivlin legt einen Kranz nieder   -   Copyright  MAYA ALLERUZZO/AFP
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Zwei Minuten lang stand der Alltag still, die Sirenen heulten. Israel hat am Trauertag Jom Haschoa der Opfer des Holocausts gedacht.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin legten in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem Kränze nieder.

Pawel Sawicki, Mitarbeiter der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, sagte: „Ein ganz wichtiger Teil der Bildung ist die Entwicklung von Verantwortung, die auf unserem Wissen fußt. Also kommen wir her, lernen über die Geschichte und wie man sich erinnert - aber auch, dass es notwendig ist, eine bessere Welt zu schaffen: Eine Welt ohne Antisemitismus, ohne Rassismus, ohne Fremdenhass, denn alle Ideologien, die vor mehr als acht Jahrzehnten zu Auschwitz führten, sind immer noch um uns herum. Es liegt an uns, wie wir diese Welt aufbauen."

Rivlin: „Judenhass von links und rechts"

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin mahnte, Verzerrung und Leugnung des von den Deutschen begangenen Völkermords an den europäischen Juden nehme in Teilen der Welt zu, es gebe Judenhass von links und rechts.