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Archäologen feiern Entdeckung der verloren Stadt bei Luxor

Von euronews mit dpa
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Archäologen feiern Entdeckung der verloren Stadt bei Luxor
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Es handelt sich nach Meinung von Experten um vielleicht eine der wichtigsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahrzehnte: Eine verlorene, 3000 Jahre alte Stadt, im ägyptischen Luxor gefunden wurde. Es handele sich um die größte antike Stadt, die jemals in Ägypten gefunden wurde.

Die Siedlung stamme aus der Zeit des Königs Amenophis III., der von etwa 1391 bis 1353 v. Chr. im Alten Ägypten herrschte. Das belegen ausgegrabene Gegenstände wie Lehmziegel mit Siegeln des Pharaos.

Die antike Stadt sei gut erhalten. Die Mauern seien teilweise bis zu drei Meter hoch, heißt es in einer Mitteilung. Die Archäologen hätten unter anderem Felsengräber, eine Bäckerei mit Öfen und Keramikbehältern sowie eine Werkstatt entdeckt. In der Werkstatt sollen demnach in einem Bereich Ziegel, in einem anderen Amulette als Dekoration für Tempel und Gräber hergestellt worden sein. Ein Wohn- und Verwaltungsviertel sei erst teilweise freigelegt worden.

Eigentlich hatten die Archäologen den Totentempel des Pharos Tutanchamun gesucht, aber dann die verlorene Stadt entdeckt.

Ägypten hat in jüngster Zeit eine Reihe archäologischer Entdeckungen publik gemacht. So waren im Februar bei Ausgrabungen im Nildelta Überreste einer antiken Brauerei freigelegt worden. Im Januar hatten Archäologen in der Totenstadt Sakkara bei Kairo zudem einen Totentempel und 50 weitere Sarkophage gefunden.