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Langersehntes Ende einer Durststrecke: Cafés in Venedig wieder offen

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Von Euronews mit AFP, AP
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Ein Café auf dem Markusplatz in Venedig empfängt wieder Gäste
Ein Café auf dem Markusplatz in Venedig empfängt wieder Gäste   -   Copyright  Filippo Ciappi/LaPresse/Filippo Ciappi
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Das Dolce Vita ist nach Venedig zurückgekehrt - zumindest in Ansätzen. Nach fast sechs Monaten der Zwangsschließung haben Cafés wieder geöffnet, weil die Region Veneto jetzt mit dem Farbcode "Gelb" als Corona-Zone mit geringem Risiko eingestuft worden ist.

Gleiches gilt seit dem Wochenende für einen Großteil Italiens. Die strengen Corona-Beschränkungen werden nur noch in sechs Regionen aufrechterhalten.

Neu hinzugekommen ist die kleine Gemeinde Bella Farnia südlich von Rom. Sie wurde nach 80 positiven Coronatests zur Roten Zone erklärt.

Frankreich ein Stück freier

Frankreich macht einen Schritt in Richtung Wiedereröffnung. An diesem Montag ist die 10-Kilometer-Beschränkung für Aufenthalte außerhalb der eigenen vier Wände weggefallen.

Es ist der Startschuss für einen Vier-Stufen-Plan von Präsident Emmanuel Macron. Obwohl die Fallzahlen nach wie vor hoch sind, haben sich die Infektionsraten nach Regierungsangaben auf einem Plateau eingependelt.

Stierkampf in Spanien

Ein berühmter Bestandteil spanischer Kultur wurde mit der Wiederaufnahme des Stierkampfes in Madrid wieder zugelassen. Die Arena war zu 40 Prozent ausgelastet, das entspricht bis zu 6.000 Stierkampf-Fans. Sie hatten zugewiesene Sitzplätze und mussten Masken tragen.

Einer der Stammzuschauer ist Stierkampf-Fan Andres de la Joya: "Ich komme hierher, seit ich 10 Jahre alt bin, es fühlt sich wie etwas Unglaubliches an. Seit dem vergangenem Jahr, als die Pandemie zuschlug, war es eine wirklich harte Angelegenheit. Deshalb hoffe ich, dass wir innerhalb eines Jahres eine 100-prozentige Auslastung haben werden."

Protest in Niederlanden

In den Niederlanden gab es trotz der Lockerung von Corona-Beschränkungen Proteste gegen den Umgang der Regierung mit der Pandemie. Schätzungsweise tausend Menschen beteiligten sich an einem "Marsch der Freiheit" und forderten eine sofortige Aufhebung der Maßnahmen, die sie als undemokratisch bezeichneten.