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Basketball: Angola spielt in der Weltklasse

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Von Damon Embling  & Sabine Sans
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Basketball: Angola spielt in der Weltklasse
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Aus Afrika kommen Weltklasse-Sportler. Angola gehört zu den Ländern, die die Spitzenklasse versorgen: Angolanische Star-Basketballer spielen in Teams in Europa und den USA. In Angola gibt es eine tief verwurzelte Leidenschaft für diesen Sport - Thema dieser Global-Angola-Folge.

Star-Basketballer aus Angola sind nicht nur auf dem Kontinent erfolgreich, sondern schaffen auch den Sprung zu Teams in Europa und den USA. In Angola gibt es eine tief verwurzelte Leidenschaft für Basketball. Es ist ein beliebter Sport bei jungen Leuten in der Hauptstadt Luanda. Und auch im Fernsehen ist der Mannschaftssport angesagt.

"Jedes Mal, wenn Angola spielt, steht das Land still", erzählt der angolanische Basketball-Experte Alfredo ‘Weza’ Fortunato. "Alle hängen vor dem Fernseher, um die Nationalmannschaft spielen zu sehen. Sie spielen so gut wie in den USA oder Europa."

Angola dominiert den Basketball in Afrika

Seit drei Jahrzehnten spielt Angola an der Spitze in Afrika: Die Nationalmannschaft gewann 11 von 15 AfroBasket-Meisterschaften seit 1989. Nationale Begegnungen lieben die Fans wie die Spiele des diesjährigen Victorino Cunha Super Cups, zwischen den Luanda-Rivalen Petro und Primeiro de Agosto, das unter strengen Covid-Protokollen stattfindet.

Alfredo ‘Weza’ Fortunato meint: "Es ist toll, wenn diese beiden Teams gegeneinander spielen, ähnlich wie wenn Real Madrid gegen Atletico Madrid oder Real Madrid gegen Barcelona, Celtics gegen Lakers spielen."

Angolas Basketball-Erfolge beruhen auf Können, Hingabe und Stars, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Ein Land, das sich regelmäßig für das olympische Basketballturnier und die FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft qualifiziert.

Afrikanische Basketball-Botschafter

Bruno Fernando ist einer der aktuellen internationalen Stars. Er wurde von den Atlanta Hawks geholt und ist der erste Angolaner überhaupt, der in der nordamerikanischen NBA spielt:

"Es ist großartig. Es ist ein sehr erhebendes Gefühl. Es ist eine Ehre für mich, mein Land repräsentieren zu können. Und wie ich bereits sagte, hoffe ich, dass diese Chance für mich die Türen für viele andere Kinder öffnet, die davon träumen, in der NBA zu spielen. Sie sollen sehen, dass das möglich ist."

Dikembe Mutombo spielte ebenfalls für die Hawks. Der Kongolese wurde 2015 in die NBA Hall of Fame aufgenommen. Er ist der Botschafter des afrikanischen Basketballs:

"Bereits als junger Mann habe ich gesehen, wie Angola den Basketballsport dominiert, und sie dominieren auch heute noch das Spiel auf dem ganzen Kontinent. Das hat viel mit der großartigen Basisarbeit zu tun, die sie in Angola in diesem Sport haben, mit großartigen Trainern und großer Inspiration."

Talente werden gefördert

Talente werden gefördert: Junge Spieler träumen von der brandneuen Basketball Afrika League, deren Partner die NBA und die FIBA sind. Sie bringt Angola viele Vorteile, meint Dikembe Mutombo:

"NBA-Scouts, NBA-Trainer und NBA-Geschäftsführer werden zu den Spielen der Basketball Africa League kommen, um die jungen Afrikaner zu beurteilen und zu sehen, wer der Beste auf dem Kontinent ist."

Während aufstrebende Stars nach Erfolg streben, konzentriert sich Angolas Nationalmannschaft auf die diesjährigen Olympia-Qualifikationsspiele in Litauen. Ziel ist es, ihren Platz bei den Spielen in Tokio zu sichern.