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Corona-Impfstoffe: Die G7 beraten, Amerika macht Druck und Slowenien bekommt auch etwas ab

Corona-Impfstoffe: Die G7 beraten, Amerika macht Druck und Slowenien bekommt auch etwas ab
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Von Frank Weinert
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Die G7-Staaten beraten, wie mit den Impfstoffen verfahren werden soll. Die USA verteilen Impfdosen - und Slowenien bekommt Nachbarschaftshilfe aus Ungarn.

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Die Gesundheitsminister der G7 haben sich in Oxford getroffen - vor dem G7-Gipfel im Südwesten Englands nächste Woche. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock begrüßte seine Amtskollegen an der Universität, an der der Impfstoff von AstraZeneca entwickelt wurde

Die USA haben unterdessen umgerechnet rund 3,3 Milliarden Euro zur Unterstützung von COVAX zugesagt und Partnerschaften ins Leben gerufen, um die globalen Kapazitäten zur Herstellung weiterer Impfstoffe zu erhöhen. Washington hat bereits mehr als vier Millionen Dosen des Impfstoffs an Kanada und Mexiko weitergegeben.

Präsidentenberater Jeff Zients betont: "Der Präsident hat die Absicht der USA erklärt, bis Ende Juni insgesamt 80 Millionen Dosen weiterzuleiten. Das ist die fünffache Menge an Dosen, die jedes andere Land zur Verfügung stellt. Und diese 80 Millionen Dosen entsprechen 13 Prozent der gesamten von den USA bis Ende dieses Monats produzierten Impfstoffe. Wir werden in den Sommermonaten weiterhin zusätzliche Dosen spenden, sobald Nachschub verfügbar ist."

Ungarn gibt 300.000 Impfdosen von AstraZeneca an Slowenien weiter. Noch immer gibt es Probleme mit der Lieferung von Impfstoffen. Die Liefermengen sind bislang geringer als erwartet. Auch für die kommenden Wochen ist hier keine Besserung in Sicht.

In Slowenien waren der Ministerpräsident und der Gesundheitsminister beim Empfang der Lieferung dabei. Die slowenischen Behörden hoffen, dass das Interesse im Land an der Impfung mit AstraZeneca auch deshalb größer sein wird, weil die Einreise ins Nachbarland Kroatien schon drei Wochen nach nur einer Impfung möglich ist - übrigens auch für Touristen aus dem Ausland.

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