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Auf Twitter tobt die Debatte um die AfD - nach Kachelmann-Tweet

Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt
Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt   -   Copyright  Markus Schreiber/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Am Tag vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Moderator Jörg Kachelmann auf Twitter mit drastischen Worten vor der AfD gewarnt. Er schrieb mit dem Link zu einem Artikel über die hohen Umfragewerte der rechtspopulistischen Partei: "Das dumme, ekelhafte, revanchistische, faschistoide, menschenverachtende, gefährliche, widerwärtige, furchtbare, dummdoitsche, almankartoffelige, antisemitische, ausländerhassende, LGBTIQ-feindliche, dreckige, abstossende Rechts verhindern!"

Damit hat Kachelmann einen Sturm der Entrüstung unter AfD-Politiker:innenn und -Anhänger:innen ausgelöst. Aber er erntet auch Zuspruch.

Der 62-jährige Kachelmann ist in Baden-Württemberg geboren, hat aber einen Schweizer Pass - und neben seinem Wetter-Kanal im Internet moderiert er die Talkshow RIVERBOAT im MDR.

An diesem Sonntag verteidigt Kachelmann seinen Tweet vom Vortag, indem er schreibt, worauf es am Ende eines Lebens wirklich ankomme, sei etwas gegen Rechtsextremismus unternommen zu haben.

Twitter-Userin und AfD-Anhängerin @BlondJedi freut sich auf die Wahl in Sachsen-Anhalt - wegen des erwarteten guten Abschneidens der rechtspopulistischen Partei.

Der Berliner AfD-Politiker gibt Kachelmann die Adjektive zurück.

In deutschlandweiten Umfragen liegt die AfD derzeit bei 10 bis 12 Prozent.