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ESA sucht behinderte Astronauten - und will mehr Frauen im Weltraum

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Von euronews
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ESA sucht behinderte Astronauten - und will mehr Frauen im Weltraum
Copyright  AP Photo/John Raoux

Europa sucht behinderte Astronauten - und will mehr Frauen im Weltraum

Traumjob Astronaut – oder Astronautin? Mehr als 22.000 Menschen haben sich bei der ESA bei der jüngsten Stellenausschreibung beworben. Mit der Geschlechtergerechtigkeit hat die ESA noch ein Problem, was aber nicht an ihr liegt: Nur 24 Prozent der Bewerber waren Frauen, aber die Quote steigt, 2008 waren es erst 15 Prozent.

Mehr als 22.000 Bewerber zu haben, ist eine ziemliche Zahl, historisch hoch. Wir waren alle erstaunt, das sind deutlich mehr, als wir erwartet haben. Für mich ist das ein Zeichen für das große Interesse und der Begeisterung, die die Menschen in ganz Europa für den Weltraum und für den Job als Astronaut haben.
Josef Aschbacher
ESA Generaldirektor

Die Europäische Raumfahrtagentur bekam Bewerbungen aus allen 25 Mitgliedsstaaten, die meisten aus den traditionellen Kandidatenländern Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien.

In dieser Bewerberrunde suchte die ESA speziell nach Menschen mit körperlichen Behinderungen; man will herausfinden, welche Anpassungen an den Raumstationen notwendig wären, um sie unterzubringen.

Der Wettbewerb ist hart - nur vier bis sechs zukünftige Astronaut:Innen werden ausgewählt, das Reserveteam besteht aus etwa 20 Personen.

Die Kandidaten werden im Laufe des nächsten Jahres einer intensiven Prüfung unterzogen, eine endgültige Entscheidung wird für Ende 2022 erwartet.