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Visegrád-Treffen: Ungarns Ministerpräsident Orbán wettert gegen EU

Von Euronews mit AP, AFP
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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán   -   Copyright  AP / John Thys (Pool)
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Im polnischen Kattowitz sind die Ministerpräsidenten Ungarns, Polens, Tschechiens und der Slowakei zusammengekommen. Die vier Staaten bilden die Visegrád-Gruppe. Ungarn übernimmt seit dem 1. Juli den Vorsitz des Bündnisses.

Ministerpräsident Viktor Orbán übte bei dem Treffen Kritik an der Europäische Union.

Wir können nicht akzeptieren, dass andere Mitgliedsländer der EU uns sagen, wie wir ungarische Kinder erziehen sollen. Das ist nicht richtig. Jemand hat die Situation in der EU falsch eingeschätzt.
Wir können nicht akzeptieren, dass irgendein Land in der EU uns sagt, dass wir eines der Visegrád-Länder in die Knie zwingen sollen. Diese Diktatur muss aufhören.
Viktor Orbán
Ministerpräsident Ungarn

Zuletzt kam es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Orbán und Brüssel. Erst kürzlich sorgte die Verabschiedung eines neuen, umstrittenen Gesetzes, das LGBTQ-Inhalte in Schulen verbietet, für Irritationen bei der EU.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte das Gesetz als eine "Schande" bezeichnet.