Tränengas und Wasserwerfer gegen Blockade des Hafens von Triest

Die Polizei war mit einem Großaufgebot am Hafen von Triest
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Von Euronews mit dpa
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Der Hafen von Triest ist eine Hochburg des Widerstands gegen den "Grünen Pass" am Arbeitsplatz. Die Demonstrierenden zogen nach Ausschreitungen weiter in das Zentrum der Stadt.

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Im Hafen von Triest ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften, Hafenarbeitern und Aktivisten gekommen.

Die Demonstrierenden protestierten gegen die am vergangenen Freitag für alle Arbeitnehmer eingeführte Pflicht, den sogenannten Grünen Pass vorzuzeigen. 

Mit ihm kann nachgewiesen werden, ob jemand gegen das Coronavirus geimpft, von Covid-19 genesen oder negativ auf das Virus getestet ist.

In Triest versuchten die Demonstrierenden, mit einer Sitzblockade den Eingang zum Hafen zu sperren. Die Polizei setzte Tranengas und Wasserwerfer ein, um die Menschen auseinanderzutreiben. Es kam zu Rangeleien und Festnahmen.Mehrere Medien berichteten, die eigentlich bis Mittwoch geplante Sitzblockade des Hafens sei aufgelöst worden.

2000 Teilnehmende sollen sich daraufhin auf dem Hauptplatz von Triests Innenstadt versammelt haben. Auch am Wochenende gab es bereits teilweise von Gewalt begleitete Demonstrationen gegen den Grünen Pass in mehreren italienischen Städten.

Proteste gegen die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz fanden an diesem Montag auch im Hafen von Genua statt. Sie fielen deutlich kleiner aus als in Triest.

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